Verschönerungs- und Naturschutzverein

Bissendorf e.V.

Mitgliederwürdigung

 

Wer kennt diese Person ... oder besser:
Wer kennt diese Person nicht ??

        
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Gibt es in Bissendorf eine Person, die immer gut gelaunt ist (nach Insider-Informationen nur griesgrämig, wenn gerade mal nichts zu tun ist!), zu jeder Hilfeleistung bereit, von den Bissendorfern, die diese Person kennen, hoch geachtet und beliebt ? Natürlich. Doch raten Sie weiter:
Es geht um eine Person, die als Rodewälder (Ausländer!) in Bissendorf "auf die Freite ging" und den Einheimischen ein schnuckeliges Mädchen wegkaperte.
Selbiger Rodewälder war von Beruf Bäcker, ging dann aber zu einem Gartenbaubetrieb, was sich für viele Bissendorfer heute noch durch seine Kenntnisse und Hilfe in dem Bereich auszahlt. Und pendelte so zwischen Bissendorf und Rodewald hin und her. Nun ja, es wurde ein Häuschen gebaut und das Haus füllte sich mit Kinderlachen. Aber in einem Gartenbaubetrieb muss man ganz schön anpacken, und anpacken
................... ja, das war sein Ding.
Das können auch seine Nachbarn bestätigen. Aber das kann auch der Verschönerungsverein bestätigen.
Gab es irgendwo etwas zu verschönern, diese Person packte an, denn das war ja sein Ding! Anpacken!
 

Und als die Pläne für den ersten Weihnachtsmarkt geboren waren, die interessierten Teilnehmer beim Tischler Möbus eine Weihnachtsbude für 980,-DM bestellen und kaufen konnten, da war es eben diese Person, die für den (damaligen) Hohnerring (heute Akkordeon-Orchester) entschied: <<Die machen wir selber, das kommt uns nicht so teuer!>> Übrigens machten das der Turnclub und der SC Wedemark ebenso.
Und als der erste Weihnachtsmarkt 1984 feierlich durch unseren damaligen Ortsbürgermeister Dieter Mysegades eingeweiht wurde, stand diese Person (verflixt, wer ist das denn nun?) hinter dem Tresen der selbstgebauten Bude und verkaufte Rollmöpse. Die Buden waren seinerzeit auf der Basis einer Zeichnung des Christian Heimberger gebaut worden und auch die 3 Selbstbauer hatten sich daran halten müssen.

Es war dann nicht lange hin, als in der hiesigen Schule Hausmeister Ferdinand Zirnsack in den Ruhestand ging und die Gemeinde einen neuen Hausmeister suchte. Diese immer noch anonyme Person bekam den Hinweis, sich doch bitte zu bewerben und..... er bekam diesen Job. Und er machte diesen Job nicht nur gut, er machte ihn perfekt.
Das Umfeld der Bissendorfer Schule zeigt seine Handschrift und die Vereine, die sowohl Schulräume nutzten als auch vor allem die Turnhalle, wussten seine Großzügigkeit zu schätzen.Aber all das war nichts im Verhältnis seines Engagements zu den Schülern, zu "seinen Kindern" in der Schule. Wenn man von Schülern einen Spitznamen bekommt, dann kann man daran ablesen, ob es ein positiver oder negativer Spitzname ist.
"Lindi" -wie eben jener Hausmeister genannt wurde- war eine Institution. Die Kinder liebten ihn und er liebte die Kinder. Und das war dann vor 2 1/2 Jahren eine große Heulerei auf beiden Seiten, als Lindi aufgrund Altersteilzeit dann wirklich Abschied nahm. Nein, es war kein Abscheid der anonymen Art, es war eine großartige Feier mit Herzblut auf beiden Seiten.

 

Aber Lindi hatte sich ja auch im Verschönerungsverein schon lange seine Meriten verdient:"Wanderer, Radler oder Autofahrer, kommst du nach Bissendorf, begrüßt dich Bissendorf auf besondere Art" - eine bessere Empfehlung gibt es gar nicht!!
Jahr für Jahr wird der Orts-Eingangsschmuck von diesem Bäcker-Gartenfachmann-Hausmeister-Alleskönner ins rechte Licht gesetzt und alle, alle erfreuen sich daran. Aber auch, wenn der Verschönerungsverein zur Müllsammelaktion ruft, wo trifft man sich und wo endet die Müllsammelaktion. Natürlich am ...........-Platz, denn hier gibt's dann die Suppe und die notwendigen Getränke in der freigemachten Garage.

 

Ja, und jetzt ist er seit dem 28.5. echter Rentner, weil 65 geworden. Noch immer nicht geraten??
Dann schaut euch die rechte Spalte an und dann seht ihr das Puzzle als Ganzes.
Und wer ist nun unser Mr. 4711 - immer dabei- ?
 

Es ist natürlich unser Horst Lindwedel, in der Kluft,
wie wir ihn kennen und lieben. 
Alles andere ist Verkleidung.